Antriebsriemen
Die Zukunft der Antriebsriemen in der Automation
Die Arntz-Optibelt-Gruppe zählt zu den führenden Herstellern von Antriebsriemen und trägt zur Effizienz moderner Fertigungsprozesse bei. Besonders in der Automatisierung sind diese oft verborgenen „Hidden Champions“ entscheidend für den zuverlässigen Maschinenbetrieb.
Antriebsriemen ermöglichen eine effiziente und störungsfreie Kraftübertragung, ohne dass eine direkte mechanische Verbindung zwischen den Komponenten erforderlich ist. Riemen sind vielseitig und werden in zahlreichen Maschinen und Geräten verwendet – von Produktionsmaschinen bis hin zu elektrischen Geräten.
Besonders in der Industrie ermöglichen sie eine hohe Leistungsübertragung bei gleichzeitiger Minimierung von Wartungsaufwand und Verschleiß. Die richtige Wahl des Riemensystems unter Berücksichtigung der jeweiligen Anwendung ist entscheidend, um die Effizienz der Maschinen zu optimieren und Frühausfälle auf ein Minimum zu reduzieren.
Es gibt verschiedene Arten von Antriebsriemen, die jeweils für unterschiedliche Anforderungen optimiert sind:
• Keilriemen: Weit verbreitet und ideal für Anwendungen mit hoher Leistung bei geringem Platzbedarf. Sie bieten eine hohe Zu gfestigkeit und Verschleißfestigkeit. Sie werden hauptsächlich im Maschinenbau zur Kraftübertragung eingesetzt. Es existiert eine Vielzahl von Riemenprofilen. In Antrieben mit langen Achsabständen kommen häufig Kraftbänder (auch bekannt als Verbundkeilriemen) zum Einsatz, um Schwingungsprobleme zu vermeiden.
• Flachriemen: Besonders flexibel und für Anwendungen mit hohen Geschwindigkeiten und geringen bis mittleren Belastungen geeignet. Durch die geringe Bauhöhe können Flachriemen auf sehr kleinen Scheibendurchmessern laufen. Sie kommen in kleinen Maschinen wie Werkzeug- und Holzbearbeitungsmaschinen zum Einsatz.
• Zahnriemen: Diese Riemen bieten eine formschlüssige Kraftübertragung und sind in Anwendungen mit exakter Bewegungssteuerung, wie der Automatisierungstechnik, gefragt. Man spricht oft auch von Synchronriemen. Beispielsweise kommen Zahnriemen in automatischen Türen zum Einsatz.
• Rundriemen: Dienen fast ausschließlich der Bewegungsübertragung und weniger der Leistungsübertragung. Sie können mit Hilfe von Umlenkrollen in verschiedene Richtungen geführt werden.
Heavy Duty und seine Herausforderungen
Das Segment „Heavy Duty“ der Arntz-Optibelt-Gruppe richtet sich an Maschinen und Anwendungen, die unter extremen Bedingungen arbeiten müssen. Hierzu zählen besonders hochbelastete Antriebssysteme im Berg- und Straßenbau, bei denen hohe Stoßbelastungen und Umwelteinflüsse auftreten.
In diesen Branchen sind hohe Belastungen durch Abrieb und Stöße die Norm. Der Einsatz von Antriebsriemen, die auch unter diesen extremen Bedingungen zuverlässig arbeiten, ist daher unverzichtbar. Optibelt bietet maßgeschneiderte Lösungen, die speziell auf die Anforderungen dieser Applikationen abgestimmt sind.
Beispielsweise profitieren Brecheranlagen und Straßenfräsen von den robusten und langlebigen Riemenlösungen des „Heavy-Duty“-Segments. Diese Riemen zeichnen sich durch verstärkte Materialien, eine hohe Widerstandsfähigkeit und Zuverlässigkeit aus.
Ein herausragendes Beispiel aus dem „Heavy-Duty“-Segment ist der Optibelt RED POWER 3. Dieser ummantelte Keilriemen wurde speziell für Anwendungen entwickelt, die extremen Stoßbelastungen ausgesetzt sind, wie etwa in mobilen und stationären Brecheranlagen, die vor allem in der Bergbauindustrie eingesetzt werden und Gestein unter enormen mechanischen Belastungen zerkleinern.




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