Bremsen

Sicherheitsbremsen für extreme Drehmomente

Sicherheitsbremsen für extreme Drehmomente

Mit neuen Sicherheitsbremsen der Baureihen ROBA-stop S und ROBA-stop M erschließt Mayr Antriebstechnik den Bremsmomentbereich oberhalb von 1.000 Nm. Die Lösungen sind für extreme Anwendungen wie Hafenkräne, Winden oder Hubsysteme unter rauen Umgebungsbedingungen entwickelt.

Bei Anwendungen mit hohen Drehmomenten und anspruchsvollen Umgebungsbedingungen sind zuverlässige Sicherheitsbremsen entscheidend. Mayr Antriebstechnik erweitert deshalb seine Baureihen ROBA-stop S und ROBA-stop M um neue Modelle für besonders hohe Bremsmomente. Die XL-Sicherheitsbremsen sind für Anwendungen in Bereichen wie Hafenanlagen, Offshore-Technik und industrielle Kransysteme ausgelegt.

Gerade im maritimen Umfeld stellen Salzwasser, Feuchtigkeit und hohe Belastungen besondere Anforderungen an Bremssysteme. Anwendungen wie Hafenkräne, Hubschiffe, Ankerwinden oder Deckwinden benötigen Lösungen, die Lasten sicher halten und im Notfall auch große Reibarbeit zuverlässig aufnehmen können.

Die neue ROBA-stop M 2000 erweitert die Baureihe für hohe Drehmomente. Als Haltebremse erreicht sie ein Bremsmoment von 3.500 Nm, als Arbeitsbremse bis zu 2.500 Nm. Die Bremse ist in den Schutzarten IP54 und IP66 verfügbar. Während IP54 für Standardanwendungen geeignet ist, bietet die geschlossene IP66-Ausführung zusätzlichen Schutz für Outdoor-Einsätze wie große Baukräne.

Für Anwendungen mit besonders hohen Anforderungen an Korrosionsschutz und Schutz gegen Umwelteinflüsse bietet Mayr Antriebstechnik die ROBA-stop S an. Die Bremse ist für maritime Einsatzbedingungen mit Seewasser ausgelegt und kann mit spezieller Seewassergrundierung sowie entsprechenden Beschichtungen hohe Korrosionsschutzklassen nach DIN EN ISO 12944 erreichen. Mit der neuen Baugröße 11 erweitert die Baureihe ihr Einsatzspektrum und erreicht im Standard bis zu 1.200 Nm dynamisches Bremsmoment.

Neben Schutz und Leistungsfähigkeit spielen bei Anwendungen unter schwierigen Bedingungen auch Montage und Wartung eine wichtige Rolle. Die Sicherheitsbremsen sind so konstruiert, dass sie einfach montiert und zuverlässig betrieben werden können. Verschleißfeste Reibbeläge verlängern Wartungsintervalle und reduzieren Stillstandszeiten.

Bei der ROBA-stop S Baureihe beschränkt sich der Wartungsaufwand bei Verschleiß der Reibbeläge auf die Nachstellung des Luftspalts beziehungsweise den Austausch des Rotors mit Reibbelägen am Ende der Lebensdauer. Bei der neuen Baugröße 11 ist der Rotor zudem von der Bremsrückseite und auch bei montierter Bremse zugänglich, was Servicearbeiten unter schwierigen Bedingungen erleichtert. „Wir sind mit unseren robusten Motorbremsen schon verhältnismäßig lange auf dem Markt präsent, auch in extremen Bereichen“, sagt Andreas Merz, Produktmanager bei Mayr Antriebstechnik. Durch die zunehmende Elektrifizierung würden elektrische Antriebe kompakter und leistungsdichter, müssten aber gleichzeitig höhere Drehmomente beherrschen. Mit den neuen XL-Bremsen erweitert das Unternehmen sein Angebot für Anwendungen, in denen bislang nur wenige Lösungen verfügbar sind.

 

 

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