Studie

Beschäftigte in der Fertigung rücken stärker in den Fokus von Führungskräften

Beschäftigte in der Fertigung rücken stärker in den Fokus von Führungskräften

Zebra Technologies Corporation hat bekanntgegeben, dass strategische Investitionen in eine vernetzte Frontline Herstellern deutliche Zugewinne in Produktivität, Umsatz und Profitabilität ermöglichen, getragen von optimierten Betriebsabläufen.

Der Bericht „Impact of Intelligent Operations: Manufacturing“, den Zebra gemeinsam mit Oxford Economics erstellt hat, hebt einen entscheidenden Wandel hervor. Eine vernetzte Fertigung darf keine nachrangige Überlegung sein, sondern muss zu einer strategischen Priorität für Führungskräfte und leitende Entscheidungsträger werden. Die Ergebnisse erscheinen zu einem Zeitpunkt, an dem weltweit immer mehr CEOs auf die zentrale Bedeutung einer zukunftssicheren Arbeit im operativen Bereich verweisen. „Der Blick auf Frontline-Mitarbeitende erlebt derzeit einen tiefgreifenden Wandel in den Führungsetagen weltweit“, sagt Stephan Pottel, Manufacturing Strategy Director EMEA bei Zebra Technologies. „Mit der starken Aufmerksamkeit für KI und Büroarbeitsplätze riskieren wir, die akuten Herausforderungen und das enorme Potenzial von rund 80 % der weltweiten Belegschaft in Produktion und direktem Kundenkontakt zu übersehen. Unsere Untersuchungen, ergänzt durch die Einschätzungen anderer Branchenführer, zeigen klar, dass sich etwas bewegt. Die Bewältigung des Arbeits- und Fachkräftemangels, Produktivitätssteigerungen durch KI und Automatisierung sowie die Gestaltung der Zukunft der Arbeit an der Frontlinie sind längst nicht mehr nur operative Themen. Sie sind strategische Imperative, die die Zukunft ganzer Branchen und Volkswirtschaften prägen werden.“

Im Oktober richtete Zebra seinen ersten Frontline AI Summit für Wirtschaftsentscheiderinnen und -entscheider, die Zebras Vision teilen aus: ein operativer Bereich, in der KI Mitarbeitende, Kunden, Daten und Maschinen intelligent miteinander verbindet und die Arbeit jeden Tag ein Stück besser macht.

Der Zebra-Bericht, für den Führungskräfte aus unterschiedlichen Industrien befragt wurden, liefert zentrale Erkenntnisse darüber, wie zielgerichtete Investitionen messbare Geschäftsergebnisse erzielen:

  • Deutliche Steigerung der Mitarbeitendenproduktivität: Hersteller, die ihre Produktions-Arbeitsabläufe in den letzten zwei Jahren optimiert haben, verzeichneten im Durchschnitt einen Produktivitätsanstieg von 19 %.
  • Umsatz- und Gewinnplus: Unternehmen entlang der gesamten Lieferkette, die signifikante Verbesserungen ihrer Abläufe meldeten, erzielten im vergangenen Jahr im Schnitt 2 Prozentpunkte mehr Umsatzwachstum und 1,7 Prozentpunkte höhere Rentabilität als Wettbewerber.
  • Verbesserte Qualitätssicherung: Hersteller, die ihre Abläufe in der Qualitätskontrolle weiterentwickelt haben, berichten über gesteigerte Produktqualität (73 %), eine geringere Fehleranfälligkeit menschlicher Tätigkeiten (52 %) sowie eine bessere Anpassungsfähigkeit von Fertigungslinien ohne Produktionsunterbrechung (44 %). Diese Verbesserungen führten zu 2,4 Prozentpunkten mehr Umsatzwachstum und 1,4 Prozentpunkten höherer Rentabilität.
  • Effizienzgewinne beim Materialtransport: Führungskräfte streben nach besserem Zugriff auf Lagerbestände und höherer Bestandstransparenz (79 %), mehr Effizienz und höherem Durchsatz (51 %), niedrigeren Betriebskosten (36 %) sowie weniger Materialschäden und -verschwendung (35 %). 20 % geben an, dass sie dafür bereits heute KI benötigen. Unternehmen, die den Materialtransport und die Materialhandhabung im Bereich der Fertigung modernisiert haben, erzielten im Schnitt 1,8 Prozentpunkte mehr Umsatzwachstum als jene ohne nennenswerte Fortschritte.

Intelligente Automatisierung: strategische Notwendigkeit statt kurzfristiger Taktik

Die Studie zeigt zudem einen veränderten Blick auf die Automatisierung und betont die Notwendigkeit eines strategischeren Verständnisses. Während rund vier von zehn Führungskräften Automatisierung als Optimierung von Arbeitsabläufen mittels Software und digitalen Tools definieren, versteht ein Drittel darunter die Verbesserung von Entscheidungsfindung und Leistung durch fortschrittliche Analysen und KI/ML. Nur 11 % hingegen legen den Fokus auf Robotik und Hardware zur Übernahme zuvor manueller Tätigkeiten. „Die entscheidende Erkenntnis ist: Lediglich ein Fünftel der Führungskräfte definiert Automatisierung als umfassendes strategisches Konzept, das vielfältige technologische Lösungen zur Steigerung von Produktivität und Effizienz kombiniert“, erklärt Pottel. „Das ist eindeutig zu wenig. Führungskräfte müssen dabei unterstützt werden, intelligente Automatisierung als essenziellen Bestandteil ihrer Unternehmensvision für eine vernetzte Frontline und langfristiges Wachstum zu verankern.“

vollständiger Bericht

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