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Präzise definieren
Was sind die größten Herausforderungen bei der Entwicklung kundenspezifischer Sensor- und Messlösungen?
Eine Herausforderung kundenspezifischer Sensor- und Messlösungen ist die präzise Definition der Messaufgabe. Anfangs dominieren funktionale Anforderungen, während Randbedingungen wie Einbau, Umgebung und Langzeitstabilität oft erst im Dialog geklärt werden. Digitale Sensorik gilt häufig als Standard, obwohl einfache analoge Lösungen teils robuster und nachhaltiger sind. Entscheidend ist, gemeinsam die passende Technik zu wählen. Zudem beeinflusst die Verfügbarkeit von Komponenten die Umsetzung; kürzere Lieferzeiten wären oft möglich. Die Entwicklung bewegt sich zwischen Optimierung und Umsetzbarkeit.
Wie gelingt der Spagat zwischen maßgeschneiderter Sensorik, zunehmendem Kostendruck und der Erwartung, Lösungen immer schneller verfügbar zu machen?
Der Spagat zwischen Individualisierung, Kostendruck und kurzen Lieferzeiten gelingt durch Fokus auf technisch sinnvolle Lösungen. Standardisierte Grundkonzepte und kurze Entscheidungswege ermöglichen bei ABJ Sensorik kurze Entwicklungs- und Bauzeiten. In der Praxis wird die Lieferzeit oft stärker durch die Verfügbarkeit einzelner Komponenten als durch die Entwicklung begrenzt. Dennoch wurden auch in Sonderfällen zuverlässige Lösungen realisiert. Kostendruck bleibt ein Faktor; entscheidend ist ein angemessenes Verhältnis von Aufwand und funktionalem Mehrwert, sodass der Nutzen die Mehrkosten überwiegt.
Welche technologischen Entwicklungen oder Trends in der Sensorik halten Sie derzeit für besonders relevant und wie spiegeln sich diese in Ihren Lösungen wider?
Künstliche Intelligenz prägt die Sensorik und Datenverarbeitung, doch entscheidend für den Mehrwert ist die Qualität der Messdaten, nicht der Algorithmus. ABJ Sensorik fokussiert sich daher auf die präzise, reproduzierbare Erfassung physikalischer Größen und stabiler Sensorsignale. KI-basierte Auswertung erfolgt meist in nachgelagerten Systemen, die wir nicht selbst entwickeln. Unsere Sensoren lassen sich dank flexibler Elektronik und Schnittstellen in komplexe, auch KI-gestützte Architekturen integrieren und bilden das Frontend der Messkette.
Wie stellen Sie sicher, dass Ihre Messlösungen auch langfristig zuverlässig und zukunftssicher bleiben, insbesondere vor dem Hintergrund steigender Genauigkeitsanforderungen und komplexerer Messaufgaben?
Die langfristige Zuverlässigkeit und Zukunftssicherheit unserer Messlösungen basiert vor allem auf dem Messprinzip. Analoge induktive Wegsensoren erfassen Bewegungen kontinuierlich und sind nicht durch Abtastung oder Quantisierung begrenzt; die Genauigkeit hängt vor allem von der Auswerteelektronik ab. Mit leistungsfähigerer Signalverarbeitung oder KI lässt sich diese weiter steigern, ohne das Prinzip zu ändern. Zugleich ist analoge Sensorik robust und langlebig – oft über Jahrzehnte im Einsatz. Diese Kombination ermöglicht präzise, zukunftssichere Lösungen.
Wirt.-Ing. (B.Sc.) Michael Heßhaus, Marketing & Sales Strategist, a.b.jödden gmbh
Kontakt
47807 Krefeld
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Sensoren für Weg, Winkel, Neigung, Beschleunigung, Vibration, – Messverstärker – programmierbare Anzeigen – PC-Messtechnik – Kundenspezifische Anlagen, Geräte und Baugruppen im Bereich Mess-, Steuer und Regelungstechnik.
























