GO>>ing vun Meenz noh Kölle
Mit dem Igus-Bike von Mainz nach Köln
Was nach einer spontanen Schnapsidee klingt, ist in Wahrheit das Ergebnis von Ausdauer, Innovationsgeist und einer guten Portion Neugier: Anfang Mai macht sich die Redaktion von GO>>ing mit dem igus:bike auf den Weg von Mainz nach Köln – immer am Rhein entlang. Drei Tage, zwei Dome, unzählige Kilometer und eine Geschichte, die lange vor dieser Tour begonnen hat.
Denn die eigentliche Reise startete bereits vor über drei Jahren. Damals präsentierte Igus erstmals ein Fahrrad, das zu über 90 Prozent aus Kunststoff besteht. Ein Kunststoff-Fahrrad? Rostfrei, schmierfrei, nahezu wartungsfrei? Warum also nicht gleich eine echte Bewährungsprobe wagen – und damit von Mainz nach Köln fahren? Utopisch? Verrückt? Nicht machbar? Für uns als Redaktion gab es auf solche Fragen schon immer nur eine Antwort: Gibt es nicht!
Dieser Geist reicht noch viel weiter zurück. Vor mehr als zehn Jahren kam Frank Blase, damals noch CEO, heute Chairman of the Board bei Igus, im Urlaub am Strand von Florida eine Idee, die ihn nicht mehr losließ: ein Fahrrad aus Kunststoff – robust, langlebig und frei von Korrosion. Der Arbeitstitel igus:bike war schnell gefunden, doch drei entscheidende Puzzleteile fehlten noch: Rahmen, Laufräder und Gabel. Erst zehn Jahre später schloss sich der Kreis - und der Startschuss für das Projekt fiel. Es wurde getüftelt, getestet, verworfen und neu gedacht. Drei Jahre vergingen, bis der erste Prototyp des Urban Bikes stand. Der große Moment folgte auf der Hannover Messe: Das igus:bike wurde der Weltöffentlichkeit vorgestellt – und selbst Bundeskanzler Olaf Scholz zeigte sich beeindruckt vom Kunststoff-Fahrrad. Ein starkes Signal.
Auch bei uns. Die Begeisterung war geweckt. Also fragten wir einfach mal bei Igus an. Das Redaktionsteam – Michael Kleine und Dirk Schaar – traf dort auf offene Ohren. Doch gute Dinge brauchen Zeit. Erst Anfang 2024 ging eine Kleinserie der ersten 100 Räder in Produktion. Der Prototypenstatus wich langsam der Serienreife, der Name igus:bike wurde abgelegt – und die Marke RCYL war geboren.
Die Idee reifte weiter
Für unsere Redaktionstour war es dennoch zu früh. Denn wenn man fährt, dann richtig. Und mit einem Bike, das bereit ist. Also ließen wir auch unsere Idee reifen – mit dem Anspruch, nicht nur Kilometer zu sammeln, sondern unsere Leserinnen und Leser mitzunehmen: mit Informationen, Hintergründen und Geschichten.
2026 ist es nun so weit: Vom 5. bis 7. Mai führt uns die Tour von Mainz nach Köln. Aber passt ein Fahrrad zu unseren industriellen Zielgruppen? Auf den ersten Blick vielleicht nicht. Auf den zweiten umso mehr. Igus entwickelt seit über 60 Jahren Kunststofflösungen für Bewegung – langlebig, wartungsarm, schmierfrei. Genau diese Prinzipien stecken auch im Fahrrad. Motion plastics – auf zwei Rädern erlebbar gemacht.
Ein Motto musste her
Natürlich braucht eine solche Tour ein Motto. Und ein Logo. Leichter gesagt als getan. Was verbindet GO>>ing, Igus und diese Reise? Das Bike. Der Rhein. Die Firmen- und Marken-Logos. Und die Wahrzeichen unserer Städte: der Mainzer und der Kölner Dom. Die zündende Idee kam schließlich über die Sprache. Warum nicht Dialekt der beiden Heimatstädte und die Bewegung vereinen? So war der Slogan geboren: „GO>>ing vun Meenz noh Kölle – von Dom zu Dom.“
GO>>ing vun Meenz noh Kölle – von Dom zu Dom.
Das Logo folgte fast wie von selbst: das Bike, die beiden Dome, die Igus-Farben, der Rhein als blaue Linie, Marken- und Firmenlogos – eine stimmige, kraftvolle Komposition.
Bis zum Start berichten wir hier im Blog regelmäßig über die Vorbereitungen. Es erwarten euch Interviews, erste Eindrücke vom Bike und aus der Produktion, Einblicke in unseren Fitnessstand – und natürlich spannende Themen aus der Welt der "motion plastics".
Bleibt dran. Die Reise hat gerade erst begonnen!




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