Frequenzumrichter

Logistik der Zukunft gestalten

Logistik der Zukunft gestalten

SAIET Engineering entwickelt für die Paketlogistik leistungsstarke Anlagen, die bei minimalem Personal maximale Durchsatzleistung liefern. In enger Partnerschaft mit Lenze setzt das Unternehmen auf Frequenzumrichter und intelligente Systemplanung, um Effizienz, Standardisierung und schnelle Inbetriebnahme zu gewährleisten. 

Die Paketlogistik gehört weltweit zu den dynamischsten Branchen überhaupt. Kurier‑, Express‑ und Paketdienste (KEP) müssen täglich Millionen Sendungen zuverlässig zustellen – und das unter zunehmend komplexen Rahmenbedingungen. Denn während das Sendungsvolumen stetig wächst, nimmt die Verfügbarkeit von qualifiziertem Personal ab. 
Diese Entwicklung zwingt Maschinen- und Anlagenbauer wie SAIET Engineering S.r.l. dazu, Logistiksysteme zu entwickeln, die bei minimalem Personaleinsatz maximale Durchsatzleistung und höchste Anlagenverfügbarkeit gewährleisten.  
Somit ist der Druck auf OEMs enorm und moderne Verteilzentren erwarten neben Geschwindigkeit und Energieeffizienz auch Lösungen, die sich schnell integrieren lassen. Denn: Marktteilnehmer konkurrieren um immer kürzere Lieferzeiten für komplette Anlagen – oftmals nur zwei bis drei Monate bis zur Endinstallation. Für Unternehmen wie SAIET bedeutet dies, dass technologische Präzision, Standardisierung und Innovation zu wesentlichen Faktoren der Wettbewerbsfähigkeit werden. 

Partnerschaft trifft auf Branchen-Know-how 

Vor diesem Hintergrund setzt SAIET Engineering seit Jahren auf die enge Zusammenarbeit mit dem Antriebsspezialisten Lenze. Der italienische Maschinenbauer SAIET mit Sitz in Galliate circa 50 km westlich von Mailand agiert international und stattet Paketverteilzentren mit hoch automatisierten Logistiklösungen aus. Dabei verlässt sich SAIET auf Antriebstechnik und System-Know-how, die optimal auf die Anforderungen der KEP‑Industrie zugeschnitten sind. Bei einem aktuellen Projekt – der Entwicklung und Installation einer neuen Paketverteilanlage – wurde Lenze bereits in der frühesten Planungsphase eingebunden.  

Das gemeinsame Ziel war klar: Die Anlage sollte dynamisch arbeiten, den Materialfluss optimieren, energieeffizient sein und sich gleichzeitig einfach installieren und in Betrieb nehmen lassen. Gerade an Hochlasttagen wie Black Friday oder Cyber Monday müssen solche Systeme zuverlässig Spitzenlasten bewältigen. Das Ergebnis spricht für sich: Bis zu 6000 Pakete pro Stunde kann die Anlage verarbeiten und erfüllt damit die hohen Erwartungen der Branche. 

Weniger Komplexität  

Eine wesentliche Rolle in dieser Lösung spielt der dezentrale Frequenzumrichter i550 motec von Lenze. Er verkörpert jene Kombination aus Leistungsfähigkeit, Effizienz und Robustheit, die für moderne Logistiksysteme unerlässlich ist. Besonders die flexible und präzise Dimensionierung erweist sich als entscheidender Vorteil. Mithilfe des Lenze System Designers konnte die Antriebsauslegung exakt nach den realen Anforderungen der jeweiligen Applikation konzipiert werden. So ist sichergestellt, dass kein Antrieb überdimensioniert ist und keine unnötige Energie verbraucht wird – ein zentraler Aspekt für Unternehmen, die steigende Energiekosten im Blick behalten müssen. 

Ein weiterer wichtiger Baustein bei Anlagen wie der von SAIET Engineering ist die Variantenreduzierung. Durch einen hohen Grad an Standardisierung, den der Lenze Frequenzumrichter i550 motec maßgeblich unterstützt, sinkt die Komplexität in Installation, Betrieb und Wartung deutlich. Weniger Varianten bedeuten geringere Ersatzteilbestände, niedrigere Lagerkosten und eine minimierte Fehleranfälligkeit beim Einbau. Im Umfeld großer Verteilzentren, in denen tausende Komponenten zuverlässig zusammenspielen müssen, ist dieser Effizienzgewinn nicht zu unterschätzen. Standardisierung wird so zu einem strategischen Vorteil – nicht nur in der Planung, sondern über den gesamten Lebenszyklus der Anlage hinweg. 

Keine zusätzlichen Hardwarekosten 

Besonders innovativ ist die integrierte Rückspeisefunktion des hier eingesetzten i550 motec. In Logistikanlagen entstehen durch beschleunigte und abbremsende Bewegungen regelmäßig generatorische Energien. Während klassische Systeme diese Energie ungenutzt in Wärme umwandeln und über Bremswiderstände abführen, speist der i550 motec sie direkt ins Netz zurück. Damit reduziert sich nicht nur der Energieverbrauch, sondern es entfallen auch zusätzliche Komponenten. Der CO₂‑Fußabdruck einer Anlage kann so abhängig von der Anwendung um bis zu sieben Prozent verringert werden – ein deutliches Signal in einer Branche, die zunehmend unter Druck steht, ökologische Verantwortung zu übernehmen und Nachhaltigkeitsziele zu erfüllen. 

Partnerschaft mit Weitsicht 

Lenze steht SAIET Engineering auch in Sachen Service zur Seite. Als strategischer Partner begleitet Lenze seine Kunden ganzheitlich, also von der ersten Planung über die Auswahl und Konfiguration der Komponenten, den Bau und die Inbetriebnahme bis hin zu Betrieb und Wartung. Dadurch erhalten sie einen verlässlichen Partner an ihrer Seite, der technische Herausforderungen und strukturelle Marktveränderungen im Blick behält. In einer Branche, die stark von kurzen Innovationszyklen geprägt ist, entsteht so ein strategischer Vorteil, der über die rein technische Zusammenarbeit hinausgeht. „Durch die Partnerschaft mit Lenze sind wir schneller als unser Wettbewerb und dadurch näher am Endkunden“, fasst Alberto Sarto, CEO und Eigentümer von SAIET Engineering, die Kollaboration zusammen. 

SAIET Engineering und Lenze zeigen, wie moderne Antriebstechnik, intelligente Systemplanung und langfristige Kooperation zusammenwirken können, um die Logistik der Zukunft zu gestalten. Während die Anforderungen der KEP‑Industrie weiter steigen, liefern beide Unternehmen gemeinsam Lösungen, die leistungsstark, effizient und zukunftssicher sind. 

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