Embedded System

CAN FD im M.2-Formfaktor für kompakte Embedded-Systeme

Die kompakte M.2-Karte mit bis zu vier CAN FD-Schnittstellen eignet sich ideal für Anwendungen, bei denen Platzbedarf und Energieverbrauch kritisch sind. Die Karte lässt sich auf 22 x 42 mm kürzen und passt somit in kleinste Gehäuse.

Bis zu 4 CAN FD-Schnittstellen im kompakten M.2-Format für Embedded PCs

Für Anwendungen mit äußerst begrenztem Raumangebot, zum Beispiel in Land- und Baumaschinen, bietet ESD electronics die neue ultra-kompakte M.2-Karte CAN-M.2/402-4-FD mit bis zu 4 CAN FD-Schnittstellen an. Die Karte mit B & M-Key ist bis auf ein Format von 22x42mm kürzbar und ermöglicht es, Embedded PCs und Single-Board-Computer mit M.2-Slot einfach um bis zu vier CAN FD-Schnittstellen gemäß ISO 11898-2 zu erweitern. Die CAN FD-Schnittstellen lassen sich über Adapter nach außen führen. In jedem der pro Kanal benötigten DSUB9-Adapter ist eine galvanische Trennung integriert. Die Trennung erfolgt somit direkt am Anschluss des CAN-Kabels, wodurch Überspannungen effektiv außerhalb des Gehäuses gehalten werden. Jeder Adapter bietet neben der galvanisch getrennten CAN-Schnittstelle nach ISO11898-2 auch einen per Jumper zu- oder abschaltbaren CAN-Abschlusswiderstand. Die Karte unterstützt sowohl CAN CC (CAN classic, früher auch 2.0A/B) als auch das neuere CAN FD (Flexible Data Rate), was sie zu einer vielseitigen Lösung für verschiedene Anwendungen macht.

Eine typische Anwendung ist die Erweiterung über einen M.2-Steckplatz in Embedded PCs beispielsweise in Bedienständen von Land- und Baumaschinen. Für den Einsatz unter besonderen Temperaturbedingungen bietet esd electronics das Board auf Anfrage außerdem als Variante mit erweitertem Temperaturbereich an. 

Das Board basiert auf dem ISO 16845:2004 zertifizierten esd Advanced CAN Core (esdACC). Er unterstützt den direkten Speicherzugriff (DMA), auch Bus Mastering genannt, und kann Daten selbstständig in den Arbeitsspeicher der Host-CPU übertragen. Dadurch werden die CPU-Load und die Gesamtlatenz des Systems erheblich reduziert. Ein weiteres Feature des esdACC ist die Verwendung von MSI (Message Signaled Interrupts), welches die esd CAN-Boards auch in Hypervisor-Umgebungen einsetzbar macht. Dank der hohen Performance ist das Board ausgezeichnet für Echtzeitbetriebssysteme wie QNX, INtime und VxWorks geeignet. Die Treiberunterstützung bietet esd electronics für viele Systeme nativ an. Zusätzlich unterstützt die M.2-Karte, wie alle anderen Boards der 402-Serie, einen hochauflösenden 64-Bit Zeitstempel. 

Software-Treiber für Windows und Linux werden kostenfrei mitgeliefert. Sie bieten die bewährte NTCAN-API und ermöglichen so den Einsatz plattformunabhängiger Programme. Das ebenfalls kostenfrei verfügbare „CAN-SDK“ beinhaltet zahlreiche Debugging- und Analyse-Tools und ist kompatibel mit allen esd-CAN-Boards. Darüber hinaus sind CANopen und J1939 für diese Karte verfügbar.

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Vahrenwalder Straße 207
30165 Hannover
DEUTSCHLAND
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