Kleinsteuerung
Kleine Steuerungen für große Aufgaben
Mobile Arbeitsmaschinen müssen unter extremen Bedingungen zuverlässig funktionieren. Moderne Kleinsteuerungen ermöglichen dabei flexible Automatisierung auf kleinem Raum.
Staub, Hitze, Feuchtigkeit, Vibrationen und beengte Bauräume: Mobile Maschinen arbeiten oft unter Bedingungen, die hohe Anforderungen an die eingesetzte Elektronik stellen. Gleichzeitig steigt in Branchen wie Bauwesen, Kommunaltechnik, Landwirtschaft oder Sonderfahrzeugbau der Bedarf an immer stärker automatisierten Funktionen. Maschinen sollen effizient arbeiten, einfach bedienbar sein und sich flexibel an unterschiedliche Anwendungen anpassen lassen. Genau hier gewinnen kompakte Steuerungslösungen zunehmend an Bedeutung.
Als Spezialist für die Automatisierung mobiler Maschinen entwickelt B-plus Steuerungs- und Bedienlösungen, die speziell auf diese Anforderungen ausgelegt sind. Das Unternehmen unterstützt Hersteller mobiler Arbeitsmaschinen mit robusten Steuerungen, Engineering-Leistungen und praxisnahen Automatisierungskonzepten für unterschiedlichste Anwendungen.
Die Bandbreite möglicher Anwendungen für Kleinsteuerungen ist groß. Sie steuern hydraulische Funktionen, vernetzen Sensoren und Aktoren und bilden die Grundlage moderner Maschinenautomation. Besonders bei Anwendungen mit begrenztem Bauraum bieten kompakte Controller entscheidende Vorteile. Sie konzentrieren sich auf die tatsächlich benötigten Funktionen, was nicht nur Hardwarekosten reduziert, sondern auch Integration, Inbetriebnahme und Wartung vereinfacht.
Gerade im mobilen Einsatz zählt jedoch nicht allein die Kompaktheit. Steuerungen müssen zuverlässig funktionieren. Schutzarten bis IP69K sorgen dafür, dass die Systeme auch unter rauen Außenbedingungen gegen Wasser, Staub und starke mechanische Belastungen geschützt bleiben. Gleichzeitig müssen sie flexibel genug sein, um unterschiedlichste Maschinenkonzepte abzubilden.
Ein zentraler Faktor ist dabei die Kommunikation zwischen den verschiedenen Komponenten einer Maschine. Steuergeräte, Displays, Sensorik und Bedienelemente müssen Daten in Echtzeit austauschen und präzise zusammenarbeiten. Standards wie CAN, J1939 oder ISOBUS spielen dabei eine entscheidende Rolle, da sie die Integration in bestehende Maschinenarchitekturen vereinfachen und herstellerübergreifende Kommunikation ermöglichen.
Ein weiterer wichtiger Faktor ist die einfache und effiziente Programmierung der Steuerungen. Entwicklungszeiten stehen in vielen Projekten unter hohem Zeitdruck. Benutzerfreundliche Entwicklungsumgebungen und standardisierte Schnittstellen helfen dabei, neue Funktionen schneller umzusetzen und Maschinen früher in Betrieb zu nehmen. Entwicklungsplattformen wie STM32CubeIDE unterstützen Programmierung und Debugging direkt in einer integrierten Umgebung. Ergänzende Tools vereinfachen zusätzlich das Flashen und Parametrieren der Steuerungen.
b-plus setzt bei seinen Steuerungslösungen auf die b-CANCube-Serie, die speziell für mobile Maschinen entwickelt wurde. Die frei programmierbaren Kleinsteuerungen sind für unterschiedliche Anforderungen verfügbar – von besonders kompakten Varianten bis hin zu robusten Steuerungen mit erweiterten Schnittstellen und flexiblen Ein-/Ausgangskonfigurationen. Die Systeme unterstützen unter anderem CAN-Kommunikation sowie serielle Schnittstellen und sind für den Einsatz unter anspruchsvollen Umgebungsbedingungen ausgelegt.
Neben eigenen Steuerungslösungen greift B-plus auch auf ein breites Portfolio etablierter Partner wie Hydac/TTControl, IFM und MRS zurück. Dadurch kann das Unternehmen neben eigener Hardware und Engineering-Leistungen auch passgenaue Komponenten unterschiedlicher Hersteller anbieten. Für Kunden entsteht so eine flexible Gesamtlösung, die optimal auf die jeweiligen Anforderungen der Anwendung abgestimmt werden kann.
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