Drehmomentmessung
Sensoren überwachen Rundballenpressen im Erntebetrieb
Rundballenpressen müssen im Erntebetrieb zuverlässig arbeiten und hohe dynamische Lasten bewältigen. Drehmomentsensoren von Burster erfassen Drehmomente bis 5000 Nm und helfen, kritische Betriebszustände frühzeitig zu erkennen. So lassen sich Antriebskomponenten schützen, Schäden vermeiden und Grenzwerte für Regelung und Überwachung definieren.
Während der Erntesaison müssen landwirtschaftliche Geräte oft bis spät in die Nacht laufen, jeder Maschinenausfall bedeutet Produktionsausfall, logistische Verzögerungen oder Qualitätseinbußen beim Erntegut. Besonders gilt dies für Getreide, Stroh oder Heu, das möglichst trocken eingebracht werden muss, bevor Regen oder Tau auftritt. Ein klassisches Beispiel dafür sind neben Mähdreschern moderne Rundballenpressen. Diese arbeiten mit hohen Drehmomenten an fast allen beweglichen Teilen, je nach Konstruktion kontinuierlich oder stoßweise, beispielsweise beim Ballenauswurf. Dabei darf die Maximallast nicht überschritten werden, um vorzeitigem Verschleiß vorzubeugen. Drehmomentsensoren mit Dehnungsmessstreifen-Technologie von burster erfassen zuverlässig auch hohe Drehmomente der Antriebswellen von bis zu 5.000 Nm bei max 15.000 min-1 und trotzen im Feldeinsatz den widrigen Erntebedingungen mit Staub, Hitze und Dreck. Darüber hinaus helfen die Sensoren auch, die Maschinen in der Entwicklung und Fertigung unter Belastung zu testen. Drehmomentsensoren kommen schon bei der Entwicklung, Prüfung, Qualitätssicherung und Überwachung landwirtschaftlicher Antriebssysteme zum Einsatz. Hier erfassen sie dynamische Lastwechsel und liefern die Daten für eine Beurteilung der mechanischen Belastung und das Erkennen kritischer Betriebszustände im Einsatz. So können Konstrukteure sicherstellen, dass die Bauteile der Belastung im rauen Einsatz gewachsen sind.
Sicherer Feldbetrieb
Die theoretisch simulierten Lastfälle dienen der stabilen Auslegung der Bauteile, die sowohl langsam als auch sprunghaft ansteigenden Drehmomenten standhalten müssen. Im Feldbetrieb kann dies durch Verschleiß, Abnutzung oder eingeklemmte Gegenstände, wie z.B. Steine oder Äste, hervorgerufen werden. Die Daten der feinauflösenden Sensoren fließen in die Tests verschiedenster Lastfälle ein und liefern auf Prüfständen zuverlässige Informationen über das Materialverhalten. Die so ermittelten Grenzwerte können dann für Regelungs-, Prüf- und Überwachungsaufgaben im Antriebsmanagement der Maschine hinterlegt werden. Je nach Prüfstand stehen herkömmliche Drehmomentsensoren mit Gehäuse (0,02 bis 1000 Nm <+-0,05 v.E.) oder leicht integrierbare Flanschdrehmomentsensoren (100 bis 5000 Nm, <+-0,1 v.E.) zur Verfügung. Das frühzeitige Erkennen kritischer Betriebszustände kann dazu beitragen, Schäden und ungeplante Stillstände zu vermeiden. Bei unterschiedlichen Erntebedingungen, wechselnden Materialmengen oder Schwankungen im Pressvorgang, die zu dynamischen Lastwechseln an Schneidwerk und Presse führen, wird so eine Überlastung der Antriebskomponenten vermieden. Je nach Ursache kann eine Notabschaltung über die Steuerung oder ein Warnhinweis und entsprechende Maßnahmen wie eine Reinigung im Feld Abhilfe schaffen und Folgeausfälle vermeiden.
Bilder: Burster
76593 Gernsbach
DEUTSCHLAND




burster.com










































































