Humanoide Roboter

Der etwas andere Teamgefährte

Der etwas andere Teamgefährte

Mit dem 4NE1 bringt Neura Robotics den fortschrittlichsten autonom-operierenden humanoiden Roboter auf den Markt. 4NE1 unterstützt Menschen bei allen täglichen Aufgaben und Pflichten sowie auf Baustellen und in Werkstätten und kann in der industriellen Produktion komplexe Aufgaben übernehmen.  

 

4NE1 (sprich „For Anyone“) ist laut Neura nicht weniger als die nächste technische Revolution. „Kognitive und humanoide Roboter sind ‚the next big thing‘ – nach dem Auto, Computer und Smartphone. Es dauert nicht mehr lange, bis Roboter jedem Menschen den Alltag erleichtern, ob im Privaten oder im Job“, sagt David Reger, Gründer und CEO von Neura Robotics. „Mit dem Humanoiden 4NE1 und unserem Haushalts- und Serviceroboter MiPA beginnt ein neues Kapitel für Neura und für die Welt: Roboter, die mitdenken und mitarbeiten. Mit unseren neuen Produkten machen wir kognitive Robotik erstmals für alle greifbar. Unser Ziel ist, fünf Millionen Roboter bis 2030 auszuliefern – für Industrie, Dienstleistung und Zuhause.“ 

4NE1 verfügt über ein intelligentes Dual-Akkusystem für den unterbrechungsfreien 24/7-Betrieb, hebt dank leistungsstarker Gelenktechnik bis zu 100 Kilogramm und ist mit feinmotorischen, lernfähigen Händen ausgestattet. Damit ist er nicht nur für komplexe Aufgaben in der Industrie, sondern auch für Tätigkeiten im Haushalt oder Dienstleistungssektor geeignet. 

 

Kräftig, sensitiv, dauerhaft einsatzfähig 

Mit dem Neura Omnisensor wird eine neue Stufe der sicheren Mensch-Roboter-Kollaboration erreicht: Mit Hilfe der patentierten Technik kann 4NE1 Menschen von Objekten zuverlässig unterscheiden, sie erkennen und sein Verhalten dynamisch an die jeweilige Situation anpassen. 

Er kommt ohne Schutzkäfig aus und verfügt über eine kognitive Intelligenz, die es ihm ermöglicht, seine Umgebung eigenständig wahrzunehmen, Entscheidungen zu treffen und aus Erfahrungen zu lernen. Damit wird erstmals ein sicheres, direktes Miteinander von Mensch und Roboter möglich. 

Eine weitere technische Neuerung ist seine „Artificial Skin“. Diese Sensorhaut erkennt Berührungen bereits kurz vor dem eigentlichen Kontakt und trägt dazu bei, die Interaktion zwischen Mensch und Roboter noch präziser und sicherer zu gestalten. 

Ökosystem Neuraverse 

Entscheidend für die Entwicklung unterschiedlicher Fähigkeiten wie Bügeln, Schrauben oder Aufräumen ist das Neuraverse – das offene und lernende Robotik-Ökosystem. Es dient nicht nur zur Vernetzung von Robotern, sondern ermöglicht über einen App-Store-Ansatz die einfache Entwicklung, Verteilung und Implementierung von Roboter-Anwendungen. 

Im Neuraverse teilen Roboter ihre Lernerfahrungen aus realen Anwendungsfällen. Was ein Roboter kann, lernen alle anderen mit. Dadurch entsteht ein intelligentes Netzwerk, durch das Innovationskraft, Sicherheit und Effizienz enorm steigen. Zugleich können Entwickler, Unternehmen und Spezialisten eigene Module und Applikationen einbringen und verkaufen – ein demokratischer Innovationsmotor für die Robotik. 

Was das Neuraverse besonders macht, ist der modulare, sichere Aufbau: Unternehmen, Entwickler und Anwendungspartner können gemeinsam Innovationen vorantreiben, ohne ihre geistigen Eigentumsrechte zu gefährden. 

Innovationen eigenständig entwickelt  

„Die humanoide Robotik der Zukunft kommt aus Deutschland. Wir sind stolz darauf, alle maßgeblichen Teile und technischen Lösungen bei Neura Robotics selbst zu entwickeln und zu produzieren. Neura ist das erste Unternehmen, das kognitive und humanoide Roboter in den Massenmarkt bringt“, sagt Neura Robotics-Gründer und CEO David Reger. 

Um eine effiziente Produktion von 4NE1 zu ermöglichen, hat Neura Robotics die Produktionsmethode „Neura Hive“ entwickelt: Ähnlich wie bei einem Bienenstock wird ein Multi-Arm-Roboter den humanoiden Roboter montieren. Neura macht damit die humanoide Robotik erstmals skalierbar. Reger erläutert: „Ein Roboter, der von Robotern gebaut wird: Was für einige wie Science-Fiction klingt, ist für uns der Beginn einer neuen industriellen Ära. Mit dem Neura Hive schaffen wir eine Produktionsmethode, bei der viele Roboterarme gewissermaßen mit einem gemeinsamen Gehirn arbeiten. Dadurch läuft die Produktion unseres humanoiden Roboters maximal effizient und automatisiert.“ 

Um die Qualität von Trainingsdaten weiter zu verbessern, baut Neura Robotics eigene Trainingszentren für physikalische KI auf. In sogenannten „Neura Gyms“ werden Daten aus realen Anwendungsszenarien generiert. Kombiniert mit synthetischen Daten aus dem Neuraverse entsteht ein hochkomplexes, übertragbares Modell. Ist eine Fähigkeit einmal erfolgreich trainiert, lässt sie sich auf alle anderen Roboter übertragen. David Reger: „Mit 4NE1 und MiPA verändern wir grundlegend, wie Menschen mit Maschinen interagieren. Unser Neuraverse ist das Produkt, das alles mit allem verbindet – das Betriebssystem der Robotik-Ära.”  

Helfer im Haushalt 

Mit MiPA („My intelligent Personal Assistant“) präsentiert Neura Robotics den weltweit ersten kognitiven Haushalts- und Service-Roboter, der für reale Einsätze im Alltag geeignet ist. Ob im Einzelhandel, in der Pflege oder im Haushalt: MiPA wurde entwickelt, um dem Fachkräftemangel in Dienstleistungsbranchen zu begegnen und gleichzeitig Robotertechnologie erstmals erschwinglich in private Haushalte zu bringen. 

MiPA ist dabei mehr als ein Produkt – wie alle Neura-Roboter ist sie eine offene, interoperable Plattform. Die kognitiven Fähigkeiten des Roboters basieren auf Neuras industrieller KI-Architektur und sind über das Neuraverse erweiterbar. Partner können auf dieser Plattform Anwendungen (Skills) entwickeln, etwa zum Staubsaugen, Spülmaschine ausräumen, Zimmer aufräumen oder zur Gesundheitsüberwachung.  

Pionierarbeit für eine neue Ära  

Mit rund 600 Mitarbeitern ist Neura bereits gut aufgestellt. Zugleich sieht sich das Unternehmen auch in der Rolle des Befähigers und schließt Partnerschaften mit renommierten Marken weltweit. Ziel ist es, grundlegende Technologien zur Verfügung zu stellen, auf die andere aufsetzen können. Bereits heute vertrauen führende Robotikunternehmen wie Omron, Kawasaki und Delta auf Neuras Technologie und vertreiben Neura-Produkte als White-Label-Lösungen. 

Vodafone ist Neuras Connectivity-Partner. Gerade bei kognitiven Robotern, die über etliche Sensoren verfügen, entsteht ein enormes Datenaufkommen. 5G-Konnektivität spielt in der weiteren Entwicklung der Technologien daher eine besonders wichtige Rolle.  

Mit Nvidia arbeitet Neura an der Umsetzung der Neura Gyms. Auch beschleunigen Nvidia Isaac Simulations- und Lernplattformen, Isaac Sim und Isaac Lab die Entwicklung der Bewegung von Neura-Robotern sowie anderer Anwendungen. Gemeinsam machen die Partner das GR00T N1-Modell für fortschrittliche Kognition und Aufgabenbewältigung für Neura-Roboter verfügbar. Sie profitieren zudem von Nvidia-Hardware für die Onboard-Rechenleistung. 

In einer strategischen Zusammenarbeit mit SAP und Nvidia verbindet Neura die hochmoderne Robotik mit der KI von SAP und der digitalen Zwillingstechnologie von Nvidia, um die physische Business-KI zum Leben zu erwecken. 

Eine Reihe von Partnern setzen auf ihrer Plattform Robotik-Entwicklungen um. In Partnerschaft mit Flexion erweitert Neura Robotics das Neuraverse um neue Fortbewegungs- und Ganzkörper-Koordinationsfähigkeiten – und verleiht seinen Robotern damit mehr Agilität und Robustheit im täglichen Einsatz. Ebenfalls im Partner-Netzwerk sind Schaeffler Special Machinery und Schunk. All diese Kooperationen unterstreichen die Strategie des Unternehmens, gemeinsam mit Branchenführern neue Standards in der Mensch-Roboter-Interaktion zu setzen.  

Das Zuhause der Zukunft 

Vorwerk und Neura Robotics wollen zusammen das Smart-Home-Erlebnis revolutionieren. Die Partner planen, die Robotik-Kompetenz von Neura mit den vernetzten Vorwerk-Systemen Thermomix TM7, Cookidoo und Kobold zu verbinden. Dadurch entsteht ein nahtloses, personalisiertes und äußerst komfortables Nutzererlebnis im heimischen Alltag. 

„Gemeinsam mit Vorwerk definieren wir Haushaltsrobotik neu – mit intelligenten Assistenten, die Menschen im Alltag ganz konkret entlasten: vom Kochen über Pflege bis hin zur selbstbestimmten Lebensführung im Alter“, nennt David Reger das Ziel.  

„Vorwerk steht seit jeher für Qualität, Innovation und die Nähe zum Menschen. Die Zusammenarbeit mit Neura Robotics eröffnet uns völlig neue Möglichkeiten, intelligente Assistenz in den Alltag zu integrieren – von der Küche bis zur Reinigung. Gemeinsam gestalten wir die nächste Generation des vernetzten Zuhauses“, sagt Thomas Rodemann, CEO von Vorwerk.  

Bilder: Neura Robotics GmbH 

Teilen