Robotik
Wenn Automatisierung Realität wird – entscheidet der Greifer
Automatisierung ist längst Standard – doch ihre Leistungsfähigkeit steht und fällt mit dem Greifen. Erst wenn Werkstücke sicher aufgenommen und bewegt werden, laufen Prozesse stabil und effizient.
2026 sind in der Industrie automatisierte Prozesse längst Standard. Roboter übernehmen Aufgaben, Produktionslinien werden flexibler, Taktzeiten kürzer. Doch bei aller Dynamik entscheidet am Ende ein oft unterschätzter Faktor über den Erfolg: das sichere und zuverlässige Greifen von Werkstücken.
Denn egal ob Holzplatten, Kartonagen, Metallteile oder empfindliche Oberflächen – jedes Bauteil muss aufgenommen, bewegt und exakt positioniert werden. Genau hier zeigt sich die Leistungsfähigkeit eines automatisierten Prozesses. Denn selbst der schnellste Roboter verliert an Effizienz, wenn das Handling nicht stabil funktioniert.
Vakuumtechnik spielt dabei eine zentrale Rolle. Sie ermöglicht das flexible Greifen unterschiedlichster Formate und Materialien – ohne mechanischen Druck und ohne aufwendige Umrüstung. Gerade bei hoher Variantenvielfalt sorgt das für stabile Abläufe, reduziert Fehlgriffe und unterstützt einen gleichmäßigen Materialfluss.
Im Zentrum steht das End-of-Arm-Tooling (EOAT) – der Greifer am Roboter. Als direkte Schnittstelle zwischen Maschine und Werkstück bestimmt er maßgeblich Effizienz, Prozesssicherheit und Produktivität. Moderne Systeme sind in der Lage, wechselnde Werkstücke im laufenden Betrieb zuverlässig zu handhaben und damit flexible Produktionskonzepte zu ermöglichen.
Die Anforderungen an diese Systeme sind entsprechend hoch: geringes Eigengewicht, energieeffizienter Betrieb, schnelle Integration und eine exakte Auslegung auf die jeweilige Anwendung. Denn jedes Werkstück bringt eigene Herausforderungen mit – von der Oberfläche über die Geometrie bis hin zur Taktzeit.
Hier entscheidet die richtige Greiflösung über die Performance des gesamten Prozesses. Schmalz entwickelt dafür Vakuum-Greiftechnik, die branchenübergreifend eingesetzt wird und sich mit gängigen Robotern und Cobots kombinieren lässt. Ein breites Portfolio aus Vakuum-, Magnet- und mechanischen Greifern ermöglicht passgenaue Lösungen – von einzelnen Komponenten bis hin zu anschlussfertigen Systemen.
Denn erst wenn Greifen und Bewegen perfekt aufeinander abgestimmt sind, entfaltet Automatisierung ihr volles Potenzial – effizient, flexibel und prozesssicher.
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