Sensorik
Sicherheit in der Logistik neu denken
Auf der LogiMAT 2026 zeigte TBM, wie moderne Sensorik und intelligente Systeme Risiken im Lager reduzieren. Der Fokus liegt auf smarter Vernetzung, aktiver Warntechnik und der Vision Zero – also null Unfälle und null Schäden in der Intralogistik.
Logistik kennt keinen Stillstand. Fahrzeuge kreuzen Wege, Menschen bewegen sich zwischen Waren, Toren und Regalen, Prozesse laufen im Sekundentakt. Diese Dynamik macht die Branche leistungsfähig, gleichzeitig aber anspruchsvoll. Wo Tempo, Technik und Mensch aufeinandertreffen, entstehen Risiken – für Personen, Fahrzeuge, Gebäude und Anlagen.
Um diese Risiken zu minimieren, setzt die Logistik zunehmend auf intelligente Sicherheitslösungen, die über einfache Vorschriften hinausgehen. Sensorik, Assistenzsysteme und vernetzte Infrastruktur können frühzeitig Gefahren erkennen und Reaktionen automatisieren. So lassen sich Unfälle vermeiden, Schäden reduzieren und der Arbeitsfluss aufrechterhalten.
Rückwärtsfahren und Kreuzungen als kritische Bereiche
Besonders gefährlich sind Rückwärtsfahrten und Kreuzungsbereiche. Sensorik kann hier entscheidend wirken, indem sie den Gefahrenbereich überwacht und Fahrer rechtzeitig warnt. Radarsensoren erkennen Hindernisse zuverlässig und sorgen dafür, dass Geschwindigkeit und Bewegung angepasst werden, bevor es zu einer Kollision kommt. In Kreuzungen werden Bewegungen von Fahrzeugen und Personen frühzeitig erfasst, und Warnungen werden situationsabhängig ausgelöst, um unnötige Unterbrechungen zu vermeiden.
Kollisionsschutz und Geschwindigkeitssteuerung
Auch an Toren und in sensiblen Zonen spielt die Vernetzung eine zentrale Rolle. Systeme, die Fahrzeuge bremsen, wenn Tore nicht vollständig geöffnet oder Masten zu hoch sind, verhindern Schäden, bevor sie entstehen. In bestimmten Zonen passen intelligente Steuerungen die Geschwindigkeit der Fahrzeuge automatisch an, ohne den Arbeitsfluss zu behindern. Bei kreuzendem Verkehr zwischen Fahrzeugen wird die Geschwindigkeit ebenfalls situationsabhängig reduziert, sodass Sicherheit genau dort bereitgestellt wird, wo sie gebraucht wird.
Vernetzte Sicherheit als Kern moderner Intralogistik
In der modernen Intralogistik ist Sicherheit untrennbar mit Konnektivität verbunden. Intelligente Sensorik allein reicht nicht aus; erst in Verbindung mit durchdachten Netzwerken, sensorgestützter Steuerung und Echtzeitauswertung entsteht ein System, das sowohl Personen als auch Fahrzeuge und Anlagen zuverlässig schützt. Die konsequente Vernetzung erlaubt es, Prozesse effizient zu gestalten und gleichzeitig Risiken zu minimieren – ein entscheidender Schritt auf dem Weg zu Vision Zero.
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