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Werma erweitert Standort in Rietheim-Weilheim
Die neue Verbindungsbrücke am Werma-Stammsitz in Rietheim-Weilheim ist montiert. Sie verbindet Bestand und Neubau und soll interne Abläufe zwischen Produktion und Logistik verbessern. Der erste Bauabschnitt des bislang größten Neubauprojekts von Werma umfasst rund 5.700 m² Grundfläche.
Brücke verbindet Bestand und Neubau
Bei der Erweiterung des Werma-Stammsitzes in Rietheim-Weilheim ist ein weiterer Projektschritt abgeschlossen. Die rund 21 t schwere Stahlkonstruktion zwischen dem bestehenden Firmengebäude und dem Neubau für Produktion und Logistik wurde erfolgreich eingehoben. Die neue Brücke soll künftig einen wettergeschützten Übergang für Mitarbeitende ermöglichen und die Abläufe zwischen Produktion, Logistik und den bestehenden Unternehmensbereichen verbessern. „Diese Brücke verbindet nicht nur zwei Gebäude miteinander. Sie steht symbolisch für den Brückenschlag zwischen unserer erfolgreichen Unternehmensgeschichte und unserer Zukunft“, sagt Matthias Marquardt, Geschäftsführender Gesellschafter bei Werma Signaltechnik. „Sie verbindet Bewährtes mit Neuem und macht deutlich, dass wir langfristig an unseren Standort in Rietheim-Weilheim glauben.“
Die Montage war aufgrund von Regen und starken Windböen anspruchsvoll. Zwischen Bestandsgebäude und Neubau stand für die Positionierung der Konstruktion lediglich ein Spielraum von vier Zentimetern zur Verfügung. Die Planung übernahm Schmelzle+Partner, für die Montage war Haller Industriebau verantwortlich.
Neubau schafft Kapazitäten für Produktion und Logistik
Der Brückeneinbau ist Teil des größten Neubauprojekts in der Geschichte von Werma. Der offizielle Start für die Erweiterung des Werksgeländes im Industriegebiet Dillgarten Ost erfolgte mit dem Spatenstich im Juli 2025. Der Neubau entsteht zwischen dem heutigen Standort und der Bahnlinie Stuttgart–Singen. Insgesamt sind drei Bauabschnitte vorgesehen. Im ersten Abschnitt entstehen auf rund 5.700 m² Grundfläche zusätzliche Kapazitäten für Produktion und Logistik. Die Fertigstellung ist für Anfang 2027 geplant.
Bei der Planung stehen Flexibilität, Skalierbarkeit und Nachhaltigkeit im Fokus. Das Gebäude soll nach den Kriterien der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) zertifiziert werden. Die neue Infrastruktur soll zudem effiziente Materialflüsse ermöglichen und logistische von wertschöpfenden Bereichen trennen. „Die Brücke ist eines der prägendsten Elemente des gesamten Projekts. Mit ihrer Funktion verbindet sie Bestand und Neubau, architektonisch steht sie zugleich für die konsequente Weiterentwicklung des Standort“, erklärt Peter Gärtner, Partner bei Schmelzle+Partner mbB Architekten BDA. „Besonders die hohe Präzision bei Planung und Montage macht diesen Bauabschnitt zu einem außergewöhnlichen Meilenstein.“
Als nächster Projektschritt ist für September 2026 das Richtfest geplant.
Die wichtigsten Facts:
- Werma hat eine rund 21 t schwere Verbindungsbrücke montiert.
- Die Brücke verbindet Bestand und Neubau am Stammsitz in Rietheim-Weilheim.
- Der erste Bauabschnitt umfasst rund 5.700 m² Grundfläche für Produktion und Logistik.
- Die Fertigstellung des ersten Bauabschnitts ist für Anfang 2027 geplant.
- Für September 2026 ist das Richtfest vorgesehen.
78604 Rietheim-Weilheim
DEUTSCHLAND


werma.com























































































































































































